Markus Söder hält an der 10-H-Regel fest – Leserbrief Martin Selch

Manchmal muss man sich als interessierter Bürger und aufmerksamer Zeitungsleser bezüglich der politischen Äußerungen unserer Politiker im Laufe der Jahre schon die Augen reiben!
Ist das schon noch der gleiche Markus Söder, der 2011 als Umweltminister 1500 neue Windräder gefordert hatte und damit bis zum Jahr 2021 zehn Prozent der Energie in Bayern aus Windkraft generieren wollte? s. https://www.merkur.de/politik/soeder-macht-sich-windkraft-stark-1388562.html

Lt. aktuellem MZ-Bericht hält Hr. Söder, jetzt als Ministerpräsident, weiterhin an der von seinem Vorgänger Seehofer initiierten „10-H-Regelung“ für Windkraft fest! Diese ausschließlich in Bayern geltende Regelung hat (nach Auskunft des Bundesverbandes Windenergie) dazu geführt, dass im ersten Halbjahr 2019 in Bayern kein einziges Windrad errichtet worden ist.
Atom- und Kohlekraftwerke abzuschalten und dafür keinen Ersatz mit Erneuerbaren Energien zu schaffen, wird nicht funktionieren, Herr Ministerpräsident!

„Der Wind, der durch Bayern weht, ist eine bayerische Energiequelle“ soll Hr. Söder als Umweltminister noch für die Windkraft und eine regionale Energieerzeugung geworben haben. Warum in aller Welt nutzen wir diesen bayerischen Wind dann nicht?
In Bayern werden aktuell ca. 80 Milliarden KWh Strom verbraucht. Söders Windkraft-Ziel für 2021 (10%) läge demnach bei 8 Milliarden KWh. Aktuell ist man bei gerade mal 3 – 4 Milliarden KWh. Windräder, das zeigen Praxisbeispiele, werden seitens der Bevölkerung auch akzeptiert, wenn sie als sog.“Bürgerwindräder“ betrieben werden.

Vielleicht sollte man, Herr Söder, den Bürgern einmal klar machen, dass eine erfolgreiche Energiewende in Bayern – ohne weiteren Ausbau der Windenergie – mit Sicherheit nicht möglich sein wird. Und dazu wird man auch noch zahlreiche Windräder errichten müssen. „Ich will Euch waschen, mache Euch aber nicht nass“, wird definitiv nicht funktionieren!

Martin Selch

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Max Bögl versucht beim Strom den zellularen Ansatz!

Am vergangen Freitag empfing Josef Bayer, Fa. Max Bögl, eine Gruppe von Energie-politischen Interessenten. Organisert hatte diese Exkursion dankenswerter-weise Wolfgang Wegmann von dem Solarförderverein SAMOS e.V in Regensburg; Teilgenommen hatten auch der Solarförderverein Amberg und der Solarkreis Neumarkt.

Josef Bayer erklärte den zahlreichen Teilnehmern in einem Vortrag die Stromversorgung von der Fa. Max Bögl am Standort Sengenthal. Das Ziel ist möglichst dem zellularen Ansatz nahe zu kommen; d.h. möglichst viel des Stromverbrauchs selber zu erzeugen.

Dafür stehen neben 3 Windrädern, mehreren Megawatt Photovoltaik auch thermische Anlagen zur Verfügung; diese sollen durch eine große Batterie ergänzt werden. Das betriebseigene 20kV-RingNetz ist mit zwei 20kV-Leitungen am Umspannwerk Neumarkt angeschlossen. Max Bögl benötigt am Standort Sengenthal ca. 3/4 soviel Strom wie die 40ooo Einwohnerstadt Neumarkt.

Bundesweit benötigt die Industrie ca. 45% des Stroms in Deutschland; die privaten Haushalte ca. 25%. Allein die Grundstoffindustrie BASF in Ludwigshafen hat einen Stromverbrauch von der Größe der Schweiz.

Ein großes Problem beim Klimaschutz ist natürlich, dass bis dato die Grundstoffindustrie den Strom nahezu frei von Abgaben bekommt; während Privathaushalte und Kleingewerbe den Umbau des Energiesystems bis dato durch die EEG-Umlage zu zahlen haben. Diese Politik zugunsten der ressourcenintensiven Industrie hat unsere Wegwerfgesellschaft maßgeblich mit zu verantworten.

So hoffen wir, dass die Bewegung Fridays for Future, ein Umsteuern in der Klima- und Ressourcenpolitik zur Folge hat, damit zukünftige Generationen nicht noch mehr mit einer ausgeplünderten Erde zu kämpfen haben, so Josef Neumeyer, stellv. Vorsitzender des Solarkreises Neumarkt.

Anschließend gab es eine kurze Werksführung durch die Windturmproduktion. Wir danken Josef Bayer u. die Fa. Max Bögl für diese Einblicke in ihr Werk.

Josef Neumeyer

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Kurzbericht im Regionalfernsehen zur ABSI-Tagung vom 15. und 16.Februar

Das Regionalfernsehen Oberbayern berichtete über die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen (ABSI) vom 15. und 16. Februar in Rosenheim:

https://www.rfo.de/mediathek/video/kongress-zu-klimawandel-und-energiewende-an-der-technischen-hochschule-rosenheim/
(Filmbeitrag – Dauer 4:39 Min.)

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Jahrestagung 2019 der Bayerischen Solarinitiativen

Am 15. und 16. Februar 2019 findet an der Technischen Hochschule Rosenheim die Jahrestagung 2019 der Bayerischen Solarinitiativen statt.

Der Kongress der Bayerischen und Österreichischen Solarinitiativen wird im jährlichen Turnus von einem der assoziierten Solarverbände durchgeführt. Er dient der Vernetzung der Vereine und deren AkteurInnen, dem Informationsaustausch und der Beschlussfassung gemeinsamer Aktivitäten.

Dabei geht es schon seit Jahren nicht mehr einzig um Solarenergie, sondern um alle Prozesse des ökologischen Umbaus der Energieversorgung einschließlich Wärme und Mobilität. Betrachtet werden alle Themen der Energiegewinnung, ebenso wie der effiziente Umgang mit Energie. Im Fokus stehen hierbei nicht nur neue technologische sondern auch gesellschaftliche und politische Entwicklungen.

Es erwarten Sie
Fachvorträge und Diskussionen
Fachausstellung und Firmenpräsentationen
Exkursionen
Raum für Gespräche und Networking

Wir erwarten

200 – 300 TeilnehmerInnen
Vorstände und Aktive der Vereine
MitarbeiterInnen aus Kommunen und Verwaltung
Fachleute aus Wissenschaft, Handwerk, Industrie und Handel

Weitere Infos, Programm-Flyer und Buchung finden Sie unter:

Jahrestagung 2019 – Rosenheim

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer und wünschen der Veranstaltung ein gutes Gelingen.

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Solarstammtisch am Do. 28. Dezember in Neumarkt

Am Donnerstag, 28.12.2017 um 19.00 Uhr, findet in Neumarkt im Lokal Plitive, Spitalgasse 15, wieder ein Solarstammtisch statt. Alle Mitglieder und Interessenten sind herzlich eingeladen.

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Nominierung für den Nachhaltigkeitspreis 2017

Martin Selch und Johann Lautenschlager wurden für ihr herausragendes Engagement zur Energiewende in Herrnried für den Nachhaltigkeitspreis 2017 der Neumarkter Lammsbrauerei nominiert. Sie haben das Potential der Energiewende früh erkannt und diese vorbildlich vorangetrieben. Der Förderkreis Solar- und Windenergie Neumarkt gratuliert zur Nominierung recht herzlich.

Video zur Nominierung:

Martin Selch (links) und Johann Lautenschlager

Begrüßungsansprache Dr. Franz Ehrnsperger PDF- 380 kB

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Bögl-Tochter max.power bietet Strom an

Wie die Mittelbayerische Zeitung berichtete, bietet das Unternehmen aus Sengenthal Ökoenergie aus Wind- und Wasserkraft an. Das Angebot richtet sich zunächst an Kunden aus der Region.

Zum Bericht der Mittelbayerischen Zeitung vom 29.06.2017.

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Bürgerenergiepreis Oberpfalz: Solar-Carport mit E-Ladestation

Zum dritten Mal hat das Bayernwerk den mit Unterstützung der Regierung der Oberpfalz ins Leben gerufenen Bürgerenergiepreis vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Zu den Preisträgern gehört auch Martin Selch aus Herrnried (Stadt Parsberg) im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Preis und Respekt für das große Engagement!

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Die Marktgemeinde Lupburg setzt auf Biowärme

Die Energiewende wurde in der bayerischen Marktgemeinde Lupburg 2013 im Bürgermeisteramt vorbereitet. Aufgrund der frühzeitigen Einbindung der Bürger konnten die Pläne für eine regenerative Nahwärmeversorgung auf Basis von Holz und Pellets innerhalb von neun Monaten umgesetzt werden.  Ein Beispiel das Schule machen sollte!

Johann 🙂

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Einladung zum Monatstreffen am Mi. 28. Dezember in Neumarkt

Hallo Solarfreunde

am Mittwoch 28. Dezember um 19.00 Uhr findet ein Treffen des Solarkreises in Neumarkt im Restaurant Plitvice in der Spitalgasse 15 statt.

Themen:

– Nachlese Bay. Windenergietag in NM
– aktuelles EEG 2017
– Vorbereitung Treffen Bay. Solarinitiaven in Regensburg Anfang Feb. 2017
– Speicher u. diverse Geschäftsmodelle
– PV wird durch sinkende Modulpreise wirtschaftlich interessanter
– sonstiges

Mit sonnigen Grüßen
Josef Neumeyer

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