Monatsarchive: Februar 2010

Förderkreis Solarenergie Neumarkt: Kürzung der Einspeisevergütung ist unverantwortlich

PV-Anlage von Konrad Pfaller, Neumarkt

PV-Anlage von Konrad Pfaller, Neumarkt

Neumarkt. Die geplanten drastischen Kürzungen der Einspeisevergütung für Solarstrom bezeichnet der Förderkreis Solarenergie Neumarkt als unverantwortlich. So würde der Weg in eine zukunftsfähige Energieversorgung ohne Not gefährdet. Solarenergie, hier ist sich Vorstand Rudi Brede sicher, ist die Zukunftstechnologie schlechthin. Sowohl energiepolitisch als auch volkswirtschaftlich betrachtet, war das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) eine Erfolgsgeschichte. Jeder, der sich im Landkreis umschaut, kann heute erkennen, welche positiven Effekte hier entfacht wurden – und das für gerade einmal 2 Cent pro Kilowattstunde. Soviel kostet ein massiver Ausbau dieser Technik die Verbraucher. Zwei Cent betrug früher auch der sog. “Kohlepfennig”.

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Die neue Solarförderung im Überblick

Die Koalition hat sich nach Angaben der Spitzen von Union und FDP auf wesentliche Änderungen der Solarförderung zum 1. Juli dieses Jahres verständigt. Im einzelnen ist geplant:1. Dachanlagen: – Dachstrom-Eigenverbrauch: Der Bonus wird von 3,5 auf 8 Cent je Kilowattstunde angehoben. Dies wird laut FDP bis Ende 2011 befristet. Mit der großen Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2012 solle es eine Anschlussregelung geben. – Stromeinspeisung ins Netz: Die Kürzung der Einspeisevergütung (Förderung) von Anfang 2010 um neun Prozent wird im Juli um 16 Punkte auf 25 Prozent erweitert.

Quelle und vollständiger Artikel (direkter Link):
http://www.greenpeace-magazin.de

Johann 🙂

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Verbraucherverband fordert verlässliche PV-Förderung

Der Bund der Energieverbraucher e.V. lehnt die geplante Absenkung der Vergütung für PV-Anlagen als überzogen und nicht sachgerecht ab.

Eine dramatische Absenkung der Einspeisevergütung würde die PV-Branche insgesamt schwer treffen und die Aufbauarbeit der vergangenen Jahre gefährden. Die bis heute von der Verbrauchern für den Aufbau der PV-Industrie gezahlten Milliardenbeträge wären entwertet, die Zukunft der Branche ungewiss.

Quelle und weiterer Text (direkter Link): http://energieverbraucher.de/

Johann 🙂

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Strom wird durch gekürzte Solarförderung kaum günstiger

Trotz der zusätzlichen Kürzung der Solarförderung wird der Strom für Verbraucher offenbar kaum billiger. Die Umlage im Falle des Kürzungsszenarios steige für den Endkunden von 2,1 Cent je Kilowattstunde im Jahr 2011 auf rund 2,3 Cent im Jahr 2015. Ohne die geplanten Kürzungen würde die Umlage nach den Berechnungen des Umweltministeriums auf rund 2,6 Cent je Kilowattstunde steigen. Rein rechnerisch spare der Stromverbraucher also nur 0,3 Cent pro Kilowattstunde, berichtete Focus Online am 5. Februar unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP.

Quelle: Focus Magazin Verlag GmbH, Zusammenfassung: PHOTON

www.focus-magazin-verlag.de

direkter Link: www.focus.de/immobilien/energiesparen/solarfoerderung-strom-wir
d-trotz-subventionsabbau-kaum-billiger_aid_477342.html

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Resolution zur geplanten Solarförderkürzung

Am 30. Januar 2010 haben die Teilnehmer des 17. Jahrestreffen der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen (ABSI) nachfolgende Resolution zur geplanten Verschlechterung der Einspeisevergütung für Solarstrom beschlossen.
Darin wird auf die Bedeutung eines dynamischen Ausbaus der Photovoltaik für den Klimaschutz und für die Energiewende hingewiesen. Eine maßvolle Absenkung der Einspeisevergütung im einstelligen Prozentbereich tragen die Teilnehmer des 17. Jahrestreffen der ABSI mit. Die vom Bundesumweltminister bekannt gegebenen Eckpunkte gehen jedoch weit über das vertretbare Maß hinaus. Darüber hinaus wollen die Bayerischen Solarinitiativen die Chance nutzen und einige Veränderungen im EEG erreichen, die der Solarenergie und der Solarwirtschaft zusätzlichen Schwung verleihen werden.
Die Resolution soll so rasch wie möglich der Bundesregierung und dem Bundestag übergeben sowie die Presse informiert werden. Besonderes Gewicht erhält die Resolution durch die Nennung möglichst vieler Solarinitiativen, die ihren Inhalt unterstützen. Den Rundbrief und die Resolution können Sie auf der Internetseite der Bayerischen Solarinitiativen abrufen.

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Erneuerbare erfüllen Röttgens Bedingungen für Atomausstieg schon vor 2020

In einem Zeitungsinterview in der „Süddeutschen Zeitung“ sagte Röttgen: „In dem Augenblick, in dem wir 40 Prozent Anteil der erneuerbaren Energie an der Stromproduktion in Deutschland haben, gibt es keine Notwendigkeit mehr für Kernenergie.

Quelle: www.sonnenseite.com

Johann 🙂

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