Monatsarchive: März 2015

Die Sonnenenergie in Deutschland ist in Gefahr

Schlechte Nachrichten in Deutschland für die Photovoltaik, die direkte Ernte des Sonnenstroms.
Eicke Weber, Chef vom Frauenhofer Institut in Freiburg, bestätigt unabhängig meine Ansicht/Beitrag vom 9.März auf solarkreis.de – siehe link
http://www.sonnenseite.com/de/zukunft/die-sonnenenergie-in-deutschland-ist-in-gefahr.html

mit sonnigen Grüßen
🙂 Josef Neumeyer

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öffentlicher Brief: 4 Jahre nach Fukushima: statt Energiewende wird der PV-Markt stranguliert

Hallo Hr MdB Karl, alois.karl@wk2.bundestag.de
CC: Fr. MdB Lanzinger, barbara.lanzinger.wk@bundestag.de

vor einer Woche hatte sich der Solarkreis Neumarkt in Vortrag und Diskussion mit den Randbedingungen der Photovoltaik befasst.
Thomas Seltmann hielt den Vortrag vor allem zu den finanziellen u. steuerlichen Bedingungen.

Die Bundesregierung, die Sie stützen, hat die PV-Branche mit großem Erfolg ausgebremst.
Bereits voriges Jahr wurde nur noch ein Viertel von vor 2 Jahren zugebaut; also 1900MW-Leistung, weniger als im Zielkorridor des letzten EEG2014 mit 2500-3500MW
.
Heuer scheint sich der Zubau nochmal zu Halbieren, so dass die Energiewende im Solarbereich weit hinter den Erwartungen zum stehen kommt.
Die Regierung hat damit diesen hoffungsvollen und zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig rundweg versenkt.
Nicht aus Versehen sondern mit vollem Vorsatz.

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10H-Regelung ist gegen die Expertenmeinung

Leserbrief von Martin Selch, abgedruckt in der Mittelbayerischen Zeitung vom 07.03.2015:

In Ihrem Leserbrief zum angeblich „sinnvollen 10H-Gesetz” hatte Frau Hoffmann zwei Thesen aufgestellt, die man in dieser Form so nicht unkommentiert stehen lassen kann.

Behauptung 1: Windkraft und Photovoltaik würde mit hohen, vom Steuerzahler

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Für die Energiewende von unten; Aussenansicht!

Beim Thema Energiewende scheinen viele vergessen zu haben, worum es eigentlich geht, nämlich tiefgreifende Klimaveränderungen abzuwehren. Als hochentwickelter Industriestandort hat Deutschland die Möglichkeit, Erdöl und Erdgas nicht weiter zu vergeuden, sondern elektrische Energie vorbildhaft und praktisch ohne Betriebskosten und Umweltbelastungen durch Sonne und Wind zu erzeugen. An vielen geplanten Standorten für Windkraftanlagen (WKA) laufen betroffene Anlieger Sturm und versuchen, sie mit fragwürdigen Argumenten zu verhindern. Gehör fanden sie bei Ministerpräsident Seehofer, und die CSU-Mehrheit legte die Mindestabstände zu Wohngebieten auf das zehnfache ihrer Höhe fest (10H-Abstandsgesetz) was neue WKWs praktisch verhindert.
Bei den vorausgegangenen Beratungen im Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtages waren u.a. der Bay. Städtetag, der Bay. Gemeindetag, die IHK , die Hochschulen Augsburg und Regensburg und der Verband Kommunaler Unternehmen e.V. vertreten, und nur ein einziger der zwölf Experten, der Vertreter der Windkraftgegner, erachtete die 10H-Regelung als sinnvoll. Die IHK – München und Oberbayern, sonst kein Freund der Erneuerbaren Energien, sieht im unsinnigen 10H-Gesetz wirtschaftliche Nachteile für seine Kammermitglieder.
Die Windkraftgegner reden fälschlich von staatlichen Subventionen. Windkraftprojekte bekommen EEG Einspeisevergütungen, die nichts mit Steuergeldern zu tun haben. Durch die hohe Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen werden Teile des erzeugten Stroms heute schon ohne EEG-Hilfe direkt vermarktet. Laut einer Studie der Uni Erlangen im Auftrag der Siemens AG sparten die deutschen Stromverbraucher 2013 stolze 11,2 Milliarden Euro durch die Erneuerbaren Energien, was allerdings fast ausschließlich der Großindustrie und nicht dem Kleinverbraucher zu Gute kam. Wer verhindert, dass der Strom in der Region mit erneuerbaren Ressourcen erzeugt wird, der ist dann auch mit verantwortlich für weitere Enteignungen und Zwangsumsiedlungen in den Braunkohlerevieren Lausitz und Garzweiler. Der ist dann auch verantwortlich für das Risiko, im Falle eines Atomunfalls unsere Heimat dauerhaft verlassen zu müssen und für den weiter erzeugten Atommüll, dessen Entsorgung noch völlig offen ist. Der nächste aktive Atommeiler Isar 2 steht nur 20 km zur Landkreisgrenze Regensburgs in Niederaichbach bei Landshut. Das Abklingbecken des 2011 abgeschalteten Atomreaktors Isar 1 ist noch voll mit 1700 abgebrannten Brennstäben.
Ich habe mich an der ersten Bürger-WKA in Regensburg am Mühlberg beteiligt. Diese kleine Anlage mit 500 kW läuft nun seit 17 Jahren problemlos. Wegen des windschwachen Standortes wurde keiner mit dieser Anlage reich, aber sie hat bis heute ca. 11.000 Tonnen CO2 eingespart. Ich freue mich, Teil dieser Energiewende von unten zu sein. Wenn der Nutzungszeitraum beendet ist, dann lässt sich eine WKA problemlos zurückbauen. Jeder kann Teil der Energiewende werden, sei dies durch Eigenerzeugung mit einer PV-Anlage oder durch Beteiligungen.
Ich bitte die Windkraftgegner ihre Partial-Interessen gegenüber dem Gesamtwohl zurückzustellen.
Walter Nowotny Dipl. Ing (FH) Sprecher des Bündnisses für Atomausstieg und erneuerbare Energien (BüfA Regensburg)

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